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Bilder Sportunterricht

ZVBT 2010

Zürcher Volleyballturnier 2010

Spielregeln Minivolleyball von SwissVolley

Die mit einem * versehenen Regeln erfahren am Zürcher Volleyballturnier in Bülach eine Anpassung.

Spielidee

Zwei Teams kämpfen um einen Ball, der über ein gespanntes Netz gespielt wird. Jedes Team versucht, den Ball im Feld des Gegners auf den Boden zu bringen. Das gegnerische Team bemüht sich, dies zu verhindern.

Kategorien

Kategorien * Spiel Spielfeld oder Badmintonfeld Netzhöhe Ball
U 16 (JC) Kn/Md 4-4 6 x 12 m oder 6.1 x 13.4 m 2.30m / 2.20m 5
U 14 (Mini D) Kn/Md 3-3 6 x 12 m oder 6.1 x 13.4 m 2.15m / 2.15m 5
U 12 (Mini E) Kn/Md 3-3 6 x 9 m oder 5.2 x 11.9 m 2.05m / 2.05m 4 *

 

Auslosung *

Das erstgenannte Team hat das Aufschlagrecht, das zweitgenannte wählt die Spielfeldseite. Im 3. Satz wird um das Aufschlagrecht und die Spielfeldseite gelost. Sobald ein Team im 3. Satz 8 Punkte erreicht, wird die Spielfeldseite gewechselt.

Zählweise

Die Punkte werden nach dem Rally-Point-System gezählt. Jeder Fehler ergibt einen Punkt.

Aufschlag

Der Aufschlag kann von unten oder oben geschlagen werden.
Der Aufschlag kann auch im oberen Zuspiel* (Pass) gespielt werden.
Der Aufschlag erfolgt in festgelegter Reihenfolge.
Der Ball darf das Netz berühren, der Ball darf jedoch nicht geblockt werden.

Spiel am Netz (NEU!)

Der Kontakt eines Spielers mit dem Netz ist kein Fehler, ausser die Berührung beeinflusst das gegnerische Spiel. Die Berührung der Netzoberkante beim Spielen des Balles ist ein Fehler. Die Spieler dürfen die Mittellinie weder berühren noch übertreten.

Techn. Fehler

Zugunsten langer Spielzüge werden nur grobe technische Fehler geahndet. Im Angriff muss der Ball technisch sauber gespielt werden. Das Spiel mit dem Fuss ist erlaubt.

Rückraum-Spiel

  • 3 : 3: Alle 3 Spieler dürfen jederzeit angreifen und blocken. Es gibt keine Positionsfehler.
  • Spiel 4 : 4: Der Spieler, der den Aufschlag ausführt, darf weder angreifen noch blocken. Als Angriff gilt, wenn ein Spieler am Netz und oberhalb der Netzkante den Ball zum Gegner spielt. Es gibt keine Positionsfehler.

Spieldauer *

Ein Spiel kann je nach zur Verfügung stehender Zeit 2 Gewinnsätze oder 2 Sätze dauern. Das Team, das zuerst 25 Punkte und zwei Punkte mehr als der Gegner erreicht, gewinnt den Satz (z.B. 25:12, 29:27). Ein allfälliger Entscheidungssatz wird auf 15 Punkte gespielt. Auch hier gilt die Zweipunktedifferenz. Jeder Satz kann auch bei 3:3 oder 5:5 beginnen. Wenn möglich sollen die Sätze und das Spiel nicht auf Zeit gespielt werden.

Spielerwechsel

  • Spiel 3 : 3: Pro Satz sind 3 Spielerwechsel erlaubt. Aus- oder Rückwechsel (E-A, A-E).
  • Spiel 4 : 4: Pro Satz sind 4 Spielerwechsel erlaubt. Aus- oder Rückwechsel (E-A, A-E).

Auszeiten *

Pro Satz stehen jedem Team 2 Auszeiten* (Time-Out) von 30 Sekunden zur Verfügung.

Schiedsrichter

Als Schiedsrichter amtieren Spieler. Sie müssen die Regeln kennen und sollen im Training die Möglichkeit haben, die Spielleitung zu üben. Die Betreuung durch eine erwachsene Person (z.B. Coach) ist möglich.

Betreuer

Sie sind Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen, zeigen faires Verhalten und akzeptieren die Entscheide der jungen Schiedsrichter.

Goldene Regel

Die Freude am Spiel bleibt oberstes Ziel.

Bei Turnieren sollen diese Regeln den Verhältnissen angepasst werden. Bei Unklarheiten gelten sinngemäss die offiziellen Regeln von SwissVolley (Schweizerischer Volleyballverband).